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OECD-Studie belegt: MigrantInnen haben es auf Österreichs Arbeitsmarkt schwieriger

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Migranten haben es auf dem Arbeitsmarkt schwieriger

17% der Erwerbstätigen in Österreich wurden in einem anderen Land geboren, trotzdem ist das Problem der Diskriminierung von MigrantInnen auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor existent. Zu diesem Schluss kommt jedenfalls die OECD-Studie zum Thema „Die Arbeitsmarkt-Integration von Immigranten und deren Kindern in Österreich”.

Besser, aber noch nicht gut

Zwar hat sich laut Studie die österreichische Integration in den letzten Jahren schon verbessert, da ImmigrantInnen inzwischen systematischer für Berufe geschult werden, in denen noch großer Bedarf besteht. Doch obwohl in Österreich die Quote der MigrantInnen unter den Erwerbstätigen eine der höchsten Europas ist, werden die – im Vergleich zu anderen OECD-Staaten unterentwickelten –Maßnahmen zur Integration von MigrantInnen am österreichischen Arbeitsmarkt bemängelt.

Insbesondere weibliche Migrantinnen und deren Kinder haben es schwieriger

Bei männlichen Immigranten funktioniert diese Integration dabei noch relativ gut: Mit einer Beschäftigungsquote von 75% liegt Österreich damit sogar knapp über den Durchschnitt der OECD-Staaten. Problematischer hingegen ist die Situation bei der Integration von weiblichen Migrantinnen sowie den Kindern von Migranten-Paaren, welche bereits in Österreich zur Welt gekommen sind. Diese Gruppen sind – im Vergleich zu österreichischen Frauen und Kindern – vier mal so häufig in bildungsarmen und arbeitslosen Schichten zu finden.

Auch gebildete MigrantInnen werden diskriminiert

Doch auch gut (aus-)gebildete Kinder von MigrantInnen werden Opfer der Benachteiligung am Arbeitsmarkt. Als unmittelbare Folge arbeiten diese laut Studie öfter in Berufen, für welche sie überqualifiziert sind. Innerhalb der OECD-Staaten ist der Anteil überqualifizierter MigrantInnen zweiter Generation einer der höchsten. Dies liegt unter anderem auch daran, dass Schul- und Universitätsabschlüsse von österreichischen Arbeitgebern oftmals nicht (vollwertig) anerkannt werden.

Quelle:
Krause, K. and T. Liebig (2011), ”The Labour Market Integration of Immigrants and their Children in Austria”, OECD Social, Employment and Migration Working Papers, No. 127, OECD Publishing.
doi: 10.1787/5kg264fz6p8w-en

von Start People in Blog, Für Arbeitnehmer, Für Bewerber, Für Unternehmen · gepostet vor 86 Tage 16 Stunden 28 Minuten

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